Versorgungslücke

Grundlagen der Versorgungslücke

Eine Versorgungslücke beschreibt die Differenz zwischen dem finanziellen Bedarf eines Haushalts und den Mitteln, die nach dem Tod einer versicherten Person weiterhin zur Verfügung stehen. Sie kann unterschiedlich hoch ausfallen und hängt von der jeweiligen Einkommens-, Vermögens- und Familiensituation ab.

  • Finanziellen Bedarf des Haushalts betrachten
  • Weiterhin verfügbare Einnahmen berücksichtigen
  • Vorhandene Rücklagen und Absicherungen einbeziehen
  • Verbleibenden Fehlbedarf gegenüberstellen

Absicherungsbedarf

Einnahmen nach einem Todesfall

Für die Einordnung einer möglichen Versorgungslücke ist entscheidend, welche Einnahmen nach dem Tod einer Person weiterhin vorhanden sind. Dazu können eigenes Einkommen anderer Haushaltsmitglieder, gesetzliche Leistungen, Renten, Vermögenserträge oder Leistungen aus bestehenden Versicherungsverträgen gehören. Höhe und Dauer dieser Einnahmen können unterschiedlich sein.

  • Eigenes Einkommen von Partnern berücksichtigen
  • Mögliche gesetzliche Leistungen einordnen
  • Bestehende Versicherungsleistungen berücksichtigen
  • Rücklagen und andere Vermögenswerte erfassen

Leistung und Bezugsberechtigte

Laufende Ausgaben und Verpflichtungen

Den weiterhin verfügbaren Einnahmen stehen die laufenden finanziellen Verpflichtungen gegenüber. Dazu können Wohnkosten, Lebenshaltungskosten, Unterhaltsverpflichtungen, Kredite und längerfristige Finanzierungen gehören. Auch zukünftige Ausgaben, beispielsweise für Kinder oder Ausbildung, können bei der Betrachtung eine Rolle spielen.

  • Wohn- und Lebenshaltungskosten erfassen
  • Kredite und Finanzierungen berücksichtigen
  • Unterhalt und familiäre Verpflichtungen einordnen
  • Zukünftige finanzielle Belastungen berücksichtigen

Versicherungssumme

Versorgungslücke ermitteln

Zur Einordnung einer möglichen Versorgungslücke werden vereinfacht der finanzielle Bedarf und die nach einem Todesfall weiterhin verfügbaren Mittel gegenübergestellt. Ergibt sich daraus ein Fehlbetrag, kann dieser als Orientierung für den zusätzlichen Absicherungsbedarf dienen.

Wie hoch eine mögliche Versorgungslücke tatsächlich ist, hängt unter anderem davon ab, über welchen Zeitraum der finanzielle Bedarf besteht. Veränderungen bei Einkommen, Krediten, Vermögen oder familiären Verpflichtungen können die Höhe im Laufe der Zeit beeinflussen.

  • Finanziellen Gesamtbedarf erfassen
  • Verfügbare Mittel gegenüberstellen
  • Zeitraum des möglichen Fehlbedarfs berücksichtigen
  • Veränderungen der Lebenssituation einbeziehen

Berechnung
Laufzeit

FAQ – Häufige Fragen

Was ist eine Versorgungslücke?

Eine Versorgungslücke entsteht, wenn die nach einem Todesfall verfügbaren finanziellen Mittel nicht ausreichen, um den bestehenden finanziellen Bedarf eines Haushalts vollständig zu decken.

Welche Mittel können eine Versorgungslücke verringern?

Dazu können unter anderem eigenes Einkommen anderer Haushaltsmitglieder, Rücklagen, Vermögenswerte, gesetzliche Leistungen und Leistungen aus bereits bestehenden Versicherungen gehören.

Bleibt eine Versorgungslücke immer gleich hoch?

Nein. Die Höhe kann sich verändern, wenn sich Einkommen, laufende Ausgaben, Kredite, Vermögen oder familiäre Verpflichtungen im Laufe der Zeit verändern.

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