Berechnung – Versicherungssumme und finanziellen Bedarf einordnen
Die Berechnung einer möglichen Versicherungssumme orientiert sich am finanziellen Bedarf, der nach dem Tod einer versicherten Person entstehen kann. Dabei können laufende Ausgaben, wegfallendes Einkommen, bestehende Verpflichtungen, vorhandene Rücklagen und der gewünschte Absicherungszeitraum berücksichtigt werden. Diese Seite zeigt die wichtigsten Bestandteile einer solchen Berechnung und ordnet sie sachlich ein.
Ergänzende Informationen zur finanziellen Vorsorge im Todesfall finden Sie auf Kosten-Sterbegeldversicherung.de
Grundlagen der Berechnung
Eine allgemeingültige Versicherungssumme lässt sich nicht allein aus einem einzelnen Wert ableiten. Für die Berechnung können verschiedene finanzielle Faktoren miteinander kombiniert werden. Entscheidend ist, welcher Bedarf im Todesfall voraussichtlich entsteht und welche Mittel bereits zur Verfügung stehen.
- Wegfallendes Einkommen berücksichtigen
- Laufende finanzielle Verpflichtungen erfassen
- Vorhandene Mittel und Absicherungen einbeziehen
- Gewünschten Absicherungszeitraum festlegen
Laufenden finanziellen Bedarf erfassen
Zur Berechnung kann zunächst ermittelt werden, welche regelmäßigen Ausgaben nach einem Todesfall weiterhin getragen werden müssen. Dazu können Wohnkosten, Lebenshaltungskosten, Unterhaltsverpflichtungen sowie Raten für Kredite und Finanzierungen gehören. Auch zukünftige finanzielle Belastungen können berücksichtigt werden.
- Monatliche Haushaltskosten erfassen
- Kredite und Finanzierungen berücksichtigen
- Familiäre Verpflichtungen einbeziehen
- Zukünftige Ausgaben sachlich einordnen
Vorhandene Mittel berücksichtigen
Dem ermittelten Bedarf können finanzielle Mittel gegenübergestellt werden, die im Todesfall bereits vorhanden sind. Dazu können Rücklagen, Vermögenswerte, eigenes Einkommen anderer Haushaltsmitglieder sowie Leistungen aus gesetzlichen oder privaten Absicherungen gehören.
Dadurch kann sich der Betrag verringern, der zusätzlich abgesichert werden soll.
- Rücklagen und Vermögenswerte erfassen
- Weiterhin vorhandene Einkommen berücksichtigen
- Bestehende Versicherungsleistungen einordnen
- Verbleibenden finanziellen Bedarf bestimmen
Zeitraum und mögliche Versicherungssumme
Neben der Höhe des laufenden Bedarfs spielt auch dessen Dauer eine Rolle. Ein finanzieller Fehlbedarf kann beispielsweise nur für einige Jahre bestehen oder über einen längeren Zeitraum relevant sein. Mit zunehmender Laufzeit können sich gleichzeitig Kredite reduzieren, Kinder wirtschaftlich selbstständig werden oder andere Verpflichtungen entfallen.
Die mögliche Versicherungssumme ergibt sich daher aus dem Zusammenspiel von finanziellem Bedarf, vorhandenen Mitteln und dem Zeitraum, für den eine Absicherung vorgesehen ist.
- Dauer des finanziellen Bedarfs berücksichtigen
- Veränderungen von Krediten und Verpflichtungen einbeziehen
- Vorhandene Mittel vom Bedarf abgrenzen
- Versicherungssumme regelmäßig neu einordnen
FAQ – Häufige Fragen
Wie wird die Versicherungssumme einer Risikolebensversicherung berechnet?
Die mögliche Versicherungssumme kann anhand des finanziellen Bedarfs, vorhandener Mittel, bestehender Verpflichtungen und des gewünschten Absicherungszeitraums eingeordnet werden.
Müssen vorhandene Rücklagen bei der Berechnung berücksichtigt werden?
Vorhandene Rücklagen und andere Vermögenswerte können bei der Ermittlung des zusätzlichen finanziellen Bedarfs berücksichtigt werden. Ob und in welchem Umfang dies sinnvoll ist, hängt von der persönlichen Situation ab.
Warum spielt der Zeitraum bei der Berechnung eine Rolle?
Der finanzielle Bedarf kann sich im Laufe der Zeit verändern. Kredite können sinken, Kinder wirtschaftlich selbstständig werden oder andere Verpflichtungen entfallen. Deshalb kann auch die erforderliche Höhe der Absicherung zeitabhängig sein.