Risikoprüfung – Bewertung bei der Risikolebensversicherung
Im Rahmen der Risikoprüfung bewertet der Versicherer die Angaben der versicherten Person und die gewählten Vertragsmerkmale. Dabei können insbesondere Gesundheitsangaben, Eintrittsalter, Versicherungssumme, Laufzeit und weitere tariflich relevante Risikomerkmale berücksichtigt werden. Diese Seite ordnet Ablauf, mögliche Ergebnisse und Bedeutung der Risikoprüfung sachlich ein.
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Grundlagen der Risikoprüfung
Die Risikoprüfung dient dazu, das zu versichernde Risiko vor Vertragsabschluss einzuschätzen. Grundlage sind die Angaben im Versicherungsantrag sowie gegebenenfalls weitere Unterlagen. Welche Informationen benötigt werden und wie sie bewertet werden, richtet sich nach den jeweiligen Annahmerichtlinien und Tarifbedingungen des Versicherers.
- Angaben aus dem Versicherungsantrag prüfen
- Gesundheitliche und weitere Risikomerkmale bewerten
- Gewählte Vertragsdaten berücksichtigen
- Tarifliche Annahmerichtlinien anwenden
Welche Angaben geprüft werden können
Im Mittelpunkt stehen häufig die Gesundheitsangaben der versicherten Person. Je nach Tarif können darüber hinaus weitere Merkmale relevant sein. Dazu können beispielsweise Eintrittsalter, berufliche Tätigkeit, Rauchverhalten oder bestimmte Freizeitaktivitäten gehören. Auch die gewünschte Versicherungssumme kann bei der Prüfung berücksichtigt werden.
- Gesundheitsangaben und Vorerkrankungen
- Eintrittsalter der versicherten Person
- Berufliche und weitere tarifliche Risikomerkmale
- Höhe des beantragten Versicherungsschutzes
Mögliche Ergebnisse der Prüfung
Nach Abschluss der Risikoprüfung entscheidet der Versicherer über den Antrag. Je nach Ergebnis kann der Versicherungsschutz zu den beantragten Bedingungen angeboten werden. Möglich sind auch abweichende Bedingungen oder eine Ablehnung des Antrags. Welche Entscheidung getroffen wird, hängt von der individuellen Risikobewertung und den jeweiligen Annahmerichtlinien ab.
- Annahme zu den beantragten Bedingungen
- Annahme zu veränderten Konditionen
- Weitere Unterlagen oder Angaben anfordern
- Ablehnung des Antrags möglich
Bedeutung für Beitrag und Vertrag
Das Ergebnis der Risikoprüfung kann Auswirkungen auf die konkrete Vertragsgestaltung haben. Werden bestimmte Risikomerkmale tariflich berücksichtigt, kann sich dies beispielsweise auf die Beitragshöhe oder die Annahmeentscheidung auswirken.
Maßgeblich sind dabei immer die konkreten Bedingungen des Versicherers. Die Risikoprüfung ist deshalb von der späteren Leistungsprüfung zu unterscheiden, die erst nach Eintritt eines Versicherungsfalls erfolgen kann.
- Einfluss auf die Annahme des Antrags möglich
- Auswirkungen auf die Beitragshöhe möglich
- Vertragliche Bedingungen können abweichen
- Risikoprüfung und Leistungsprüfung unterscheiden
FAQ – Häufige Fragen
Was ist eine Risikoprüfung bei der Risikolebensversicherung?
Bei der Risikoprüfung bewertet der Versicherer die Angaben der versicherten Person und die gewählten Vertragsmerkmale, um über die Annahme des Antrags und die konkreten Bedingungen zu entscheiden.
Welche Angaben können bei der Risikoprüfung berücksichtigt werden?
Dazu können unter anderem Gesundheitsangaben, Eintrittsalter, Versicherungssumme, berufliche Tätigkeit, Rauchverhalten und weitere tariflich relevante Merkmale gehören.
Kann ein Antrag nach der Risikoprüfung abgelehnt werden?
Ja. Je nach Ergebnis der individuellen Risikobewertung kann ein Antrag angenommen, zu veränderten Bedingungen angeboten oder auch abgelehnt werden.