
Gesundheitsprüfung – Gesundheitsfragen und Risikobewertung
Vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung wird häufig eine Gesundheitsprüfung durchgeführt. Die Angaben helfen dem Versicherer dabei, das individuelle Todesfallrisiko einzuschätzen und über die Annahme des Antrags sowie die Vertragsbedingungen zu entscheiden. Diese Seite ordnet den Ablauf, die Bedeutung vollständiger Angaben und mögliche Ergebnisse der Risikoprüfung sachlich ein.
Ergänzende Informationen zu unterschiedlichen Versicherungsarten finden Sie auf
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Grundlagen der Gesundheitsprüfung
Mit der Gesundheitsprüfung bewertet der Versicherer das individuelle Risiko der zu versichernden Person. Dazu werden im Antrag Fragen zum Gesundheitszustand, zu früheren Erkrankungen und zu medizinischen Behandlungen gestellt. Umfang und Inhalt der Fragen können sich je nach Versicherer, Tarif und gewünschter Versicherungssumme unterscheiden.
- Bewertung des individuellen Todesfallrisikos
- Gesundheitsfragen als Bestandteil des Antrags
- Unterschiedlicher Umfang je nach Tarif und Versicherer
- Versicherungssumme kann die Prüfung beeinflussen
Gesundheitsfragen und abgefragte Zeiträume
Die Gesundheitsfragen können sich auf bestehende Beschwerden, diagnostizierte Erkrankungen, ärztliche Untersuchungen, Behandlungen, Medikamente oder frühere Krankenhausaufenthalte beziehen. Dabei können für verschiedene Angaben unterschiedliche Abfragezeiträume gelten. Entscheidend ist stets der genaue Wortlaut der im Antrag gestellten Fragen.
- Bestehende Beschwerden und bekannte Erkrankungen
- Ambulante und stationäre Behandlungen
- Medikamente, Untersuchungen und ärztliche Diagnosen
- Unterschiedliche Abfragezeiträume möglich
Vollständige und richtige Angaben
Die im Antrag gestellten Gesundheitsfragen sollten vollständig und richtig beantwortet werden. Maßgeblich sind die konkret abgefragten Informationen und Zeiträume. Unvollständige oder unzutreffende Angaben können sich auf den Vertrag und einen späteren Leistungsfall auswirken. Bei Unsicherheiten können vorhandene Behandlungsunterlagen oder eine Rückfrage bei behandelnden Stellen dabei helfen, die erforderlichen Angaben nachzuvollziehen.
- Gestellte Fragen vollständig beantworten
- Vorgegebene Abfragezeiträume berücksichtigen
- Diagnosen und Behandlungen sorgfältig nachvollziehen
- Mögliche Folgen fehlerhafter Angaben beachten
Mögliche Ergebnisse der Risikoprüfung
Nach der Prüfung kann der Versicherer den Antrag zu den vorgesehenen Bedingungen annehmen oder abweichende Bedingungen anbieten. Abhängig von der individuellen Risikoeinschätzung können beispielsweise ein Beitragszuschlag, besondere Vereinbarungen, eine Zurückstellung oder eine Ablehnung des Antrags in Betracht kommen. Die konkrete Entscheidung richtet sich nach den Annahmerichtlinien des jeweiligen Versicherers.
- Annahme zu den vorgesehenen Vertragsbedingungen
- Möglicher Beitragszuschlag bei erhöhtem Risiko
- Besondere Vereinbarungen oder Zurückstellung möglich
- Ablehnung des Antrags im Einzelfall möglich
FAQ – Häufige Fragen
Warum ist bei einer Risikolebensversicherung eine Gesundheitsprüfung erforderlich?
Die Gesundheitsprüfung ermöglicht dem Versicherer, das individuelle Todesfallrisiko einzuschätzen und über die Annahme des Antrags sowie die Vertragsbedingungen zu entscheiden.
Welche Gesundheitsangaben können abgefragt werden?
Je nach Antrag können unter anderem bestehende Beschwerden, Erkrankungen, ärztliche Behandlungen, Untersuchungen, Medikamente und Krankenhausaufenthalte abgefragt werden. Maßgeblich sind die konkret gestellten Fragen und Zeiträume.
Welche Folgen können unvollständige Gesundheitsangaben haben?
Unvollständige oder unzutreffende Angaben können je nach den Umständen Auswirkungen auf den Vertrag und einen späteren Leistungsanspruch haben. Deshalb sollten die gestellten Fragen vollständig und richtig beantwortet werden.